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Begegnungen. Über nahe und ferne Freunde by Joachim Fest

By Joachim Fest

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Hatte es eine Verletzung gegeben, die weit über das mir Bekannte hinausging? Als ich später Astor bemüht beiläufig berichtete, wie der verlorene Freund seinen Wiederannäherungsversuch aufgenommen habe, wurde ich auch von ihm mit einer dieser Vergeblichkeits-Sentenzen abgefunden, die ich dann und wann schon von Haffner gehört hatte: «Ja, so ist es wohl! » Im Blick aufs Ganze gleicht das Leben Haffners einem Puzzle, dessen Teile nicht zusammenpassen. Er selber hat seine zahlreichen Meinungsbrüche auf die Vorurteilslosigkeit zurückgeführt, zu der er von frühauf zu Hause und «draußen auf den Straßen von Berlin» erzogen worden sei.

Die Institutionen der Bundesrepublik seien einigermaßen stabil, es herrsche Wohlstand, Rechtsstaatlichkeit und ein Geist der Liberalität, den er den Deutschen niemals zugetraut hätte. Manchmal denke er sogar, er sei tatsächlich angekommen. », wollte er fortfahren, unterbrach sich aber sogleich. «Über die ‹Obwohls› wollen wir jetzt nicht reden. » Anschließend sprachen wir über Literarisches, noch immer bewunderte er Thomas Mann über die Maßen, las aufs neue Fontane, Stendhal, Tolstoi – «richtige» Romane, wie er sich gern erinnern 51 ließ, keine «modernen»; er sei nun einmal hoffnungslos konservativ.

Lauter Net42 tigkeiten! Ganz unverdient! » Ich wandte ein, daß ein hoher Geburtstag nicht der Anlaß für kritische Vorhaltungen sei, doch unterbrach er mich fast ungeduldig: Diese Art Pietät, meinte er, habe für ihn etwas ungemein Kränkendes; als sei er «raus aus der Partie». », verwies er mich. » Er selber habe einen weit schrecklicheren Verdacht: «Die Leute haben die Entgleisungen, die doch zu meinem Leben gehören, nie richtig wahr- oder gar ernst genommen. Aber das, was richtig war und Bestand haben sollte, auch nicht.

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